Andreas Freude

Handwerkspolitik muss zentrale Rolle spielenKommunalwahl stellt Weichen für Politik in Städten und Gemeinden

26. Februar 2026 – Statement von Präsident Peteranderl

„Am 8. März ist Kommunalwahl. Handwerker brauchen handwerksfreundliche Politik in ihren Heimatkommunen. Ich rufe deshalb dazu auf, mittelstandsfreundliche Kandidatinnen und Kandidaten mit handwerklichem Sachverstand zu wählen“, sagte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl zur bevorstehenden Kommunalwahl in Bayern.

Handwerksbetriebe sind für die Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen sowie für die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen unverzichtbar. Handwerkerinnen und Handwerker sind dabei in der Regel lokal bzw. regional orientiert. Sie sind ihrem Heimatstandort treu, sind verlässliche Steuerzahler und engagieren sich oft und gern im gesellschaftlichen und politischen Leben. Zudem stellt eine Vielzahl von leistungsfähigen Handwerksbetrieben aller Berufsgruppen als Teil einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur die lokale Wirtschaft auf eine breite, stabile und weniger strukturell oder konjunkturell anfällig Basis.

Es ist deshalb für die Kommunen auch im wohlverstandenen eigenen Interesse wichtig, eine handwerksfreundliche Politik zu machen, damit ihre Handwerksbetriebe faire und leistungsfördernde Rahmenbedingungen vorfinden.

Aus diesem Grund ist die Handwerkskammer für München und Oberbayern vor der Kommunalwahl am 8. März 2026 mit einem umfangreichen Forderungspaket an die Kommunalpolitik herangetreten. Vor allem in folgenden Bereichen erwartet das Handwerk eine wirtschafts-, mittelstands- und handwerksfreundliche Politik von den Kommunen:

  • Die Kommunen müssen grundsätzlich wirtschaftsfreundlich und partnerschaftlich denken und handeln.
  • Bürokratie muss soweit es geht abgebaut bzw. die Regeln müssen wirtschaftsfreundlich umgesetzt werden.
  • Handwerksbetriebe brauchen ausreichend geeignete Gewerbeflächen.
  • Der Wirtschaftsverkehr muss fließen können und gerade Handwerker brauchen ausreichend Parkplätze, um liefern und leisten zu können.



 

Robert Fleschütz

Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Statistik

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