M¿nchen, DEU, 25.06.2010 Die Goldschmiede Leinfelder. Schlagwort(e): Feuer, Bunsenbrenner, 2226
argum / Falk Heller

Lehrerinnen und Lehrer finden hier übergreifende und schulartspezifische InformationenBerufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen



Zehn Gründe für eine Ausbildung

Wenn das Schulende naht, stellt sich für junge Menschen die Frage, welchen Berufsweg sie einschlagen. Manche Schülerinnen und Schüler neigen schnell dazu, eine duale Ausbildung erst gar nicht in Betracht zu ziehen.

Dabei gibt es gute Gründe, die für eine Ausbildung sprechen. Es kommt ganz auf den jungen Menschen und seine Stärken, Fähigkeiten und Ziele an. Mehr Informationen finden Sie auch auf elternstolz.de.

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Stimmt schon: Akademiker verdienen im Durchschnitt mehr und haben im Durchschnitt ein geringeres Risiko, arbeitslos zu werden. Im Durchschnitt. Im Einzelfall hängen die Berufschancen stark von Branche und Stelle ab. Zum Beispiel ist der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften in MINT-Berufen sogar größer als der Bedarf an Akademikern – und das Risiko, arbeitslos zu werden, geringer. Auch in der weiteren Karriere stehen erfolgreichen Azubis alle Wege offen: Immerhin hat es jede dritte Führungskraft auch ohne Studium nach oben geschafft.
In einer Ausbildung kümmern sich ein Ausbilder und die erfahreneren Kollegen um die Auszubildenden - ein Studium kann dagegen ziemlich anonym sein. Viele Erstsemester fühlen sich allein gelassen und sind von der Organisation überfordert. In der Ausbildung sind die Aufgaben und Tätigkeiten aber klar. Schnell sind Azubis in konkrete Projekte eingebunden. An der Berufsschule können sie sich mit anderen austauschen – gemeinsam lernt es sich ja bekanntlich leichter.
Auszubildende erhalten eine Ausbildungsvergütung. Anfangs reicht es vielleicht nur für ein WG-Zimmer, aber spätestens, wenn die Ausbildung beendet ist, macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar. Studierende werden von den Eltern bezuschusst, erhalten BAföG oder müssen nebenher jobben. So oder so: Wer eigenes Geld verdient, ist unabhängiger und kann selbst über sein Leben entscheiden. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein.
Während sich Studierende nach dem Abschluss in Unternehmen beweisen müssen, gelingt Azubis der Wechsel in den Beruf viel früher. Ihre Fähigkeiten kommen sofort zum Einsatz. Der Wechsel von der Schule in den Berufsalltag ist auch gut für die persönliche Entwicklung: Azubis lernen, Verantwortung zu übernehmen, und wachsen an ihren Aufgaben.
Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung. Um den Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen gerecht zu werden, gibt es unterschiedliche Arten, die Ausbildung zu organisieren. Wer die richtigen Noten hat, kann früher zur Prüfung zugelassen werden. Für Abiturienten gibt es maßgeschneiderte Modelle. Mit einem Dualen Studium können junge Menschen gleichzeitig eine Hochschule besuchen und praktische Erfahrungen in Unternehmen sammeln – und erhalten zwei Abschlüsse. Junge Eltern können mit einer Teilzeitausbildung Beruf und Kind unter einen Hut bringen.
Teile der Ausbildung können im Ausland absolviert werden. Der Blick über den Tellerrand wird meist finanziell über verschiedene Förderprogramme unterstützt.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Wer sich nicht sofort nach der Schule für ein Studium entscheidet, kann es ja auch noch später nachholen. Mit einer Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung kann man fachgebunden studieren und mit dem Meister oder einer gleichwertigen Fortbildung sogar jedes Fach studieren. Aber auch viele Abiturienten haben es nach einer abgeschlossenen Ausbildung im Studium leichter. Sie haben gelernt, zielstrebig und strukturiert zu arbeiten und wissen, worauf es bei der Arbeit ankommt.
In Vorlesungen sitzen, stundenlang in der Bibliothek büffeln und Bücher wälzen – das liegt nicht jedem. Theoretisches Wissen muss man sich zwar auch in der Ausbildung aneignen, aber der Bezug zur Praxis ist immer gegeben. Dadurch gelingt es Auszubildenden leichter, sich vor Prüfungen zu motivieren. Und es passiert selten, dass sie sich Lernstoff aneignen, den sie niemals anwenden können.
Mit einer entsprechenden schulischen Vorbildung kann die reguläre Ausbildungszeit verkürzt werden, mit einer Hochschulzugangsberechtigung um 12 Monate, mit einem mittleren Schulabschluss um 6 Monate. Außerdem kann auch eine berufliche Vorbildung - beispielsweise eine Einstiegsqualifizierung (EQ) - auf die Ausbildungsdauer angerechnet werden. Zudem können Auszubildende mit überdurchschnittlichen Leistungen vorzeitig zur Gesellen- bzw. Abschlussprüfung zugelassen werden.
In Bayern stehen in den nächsten zwei bis fünf Jahren ca. 23.000 Betriebe zur Übernahme an. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit für selbstbewusste und engagierte junge Menschen, die ihre unternehmerischen Vorstellungen im eigenen Unternehmen verwirklichen und ihr eigener Chef sein wollen.


So funktioniert die Ausbildung

Film ab!

Wie funktioniert das eigentlich genau mit einer Ausbildung im Handwerk? Welche Gründe sprechen für eine Ausbildung im Handwerk? Und was kann man damit alles erreichen?

Diesen und noch vielen weiteren Fragen geht der Erklärfilm auf den Grund. Viel Spaß beim Anschauen.

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Schulartspezifische Informationen und Angebote zur Berufsorientierung für Lehrerinnen und Lehrer



Mittelschule

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Realschule

Sachsenkam, DEU,25.05.2011 Die Schreinerei Haslinger. Schlagwort(e): Schreinerei, Holz, Werkzeug, Hobel, Säge, Kasten, 5787
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Gymnasium

Handwerker der Mayer'schen Hofkunstanstalt GmbH bei der Erstellung von Glasmalerei und Mosaik in der Werkstatt in München. Schlagwort(e): Mayer'sche Hofkunstanstalt, Glasgestaltung, Mosaik, Mayer of Munich, Mayersche Hofkunstanstalt, Arbeit, Soziales, Beschäftigung, Handwerk, Handwerkskammer, Handwerker, 16727
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